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Miauler-Treffen am 29.07.2006 im Café Witthüs in
Hamburg-Blankenese

Die Vorgeschichte:
Im Frühsommer 2006 überlegten Heike A. und ich, dass es mal wieder an der Zeit
für ein norddeutsches Miauler-Treffen sei :-) Vor ca. 4 Jahren hatte wohl schon
mal eins im Café Witthues im Hirschpark an der Elbe stattgefunden. Gut per Bahn,
Bus und Schiff erreichbar und das Café sollte auch sehr schön sein. Heike A. hat
mit ihrem Tierschutzverein ja sehr viel um die Ohren, also versprach ich mir das
mal näher anzuschauen. Gesagt getan- das Café gefiel mir ebenfalls sehr gut. Wir
einigten uns auf Samstag, den 29. Juli und ich veröffentlichte bei Miau und
zusätzlich auch noch im Nordsternchen-Katzenforum einen entsprechenden Aufruf.

Für Norddeutschland erstaunlich viele "Kandidaten" meldeten sich- einige mir
schon von früheren Treffen bekannte, andere die ich schon immer gerne mal
persönlich kennenlernen wollte :-) Dieses Treffen konnte nur ein Erfolg werden!
Schließlich waren wir zu elft:
Lea und das Nordsternchen Patricia aus Kiel, die Hamburger Erika, Bea und ich,
die Buxtehuder Heike A und Anke mit Björn, von weiter her kamen Geldi
(Braunschweig), Kerstin (Cottbus) und Elke (Nähe Kassel).
Das Treffen:
Als Elke und ich leicht verspätet eintrafen fanden wir schon eine muntere Runde
vor. Die Witthues-Betreiber hatten uns draußen Tische zusammengestellt. Nach
Wochen großer Dürre war ausgerechnet für diesen Samstag gemischtes Wetter
angesagt, aber zum Glück gibt es ja die Elbe als Wettergrenze: Während es wohl
südlich der Elbe kräftig schauerte kamen über unseren Köpfen nur ein paar
dunklere Wolken und ein bißchen Donnergrollen an.

von links: Patricia
(Nordsternchen), Geldi, Erika HH, Anke, im Hintergrund: Björn
Die Stimmung war von vornherein ausgezeichnet. Schließlich fehlten nur noch
Geldi (stand, wie zuvor auch schon Elke eine Weile im Stau) und die beiden
Kielerinnen. Lea und Patricia kamen zusammen mit der Bahn, das ging auch
problemlos bis zum Blankeneser S-Bahnhof. Dann wäre es nur noch zwei
Haltestellen per Bus bis zum Witthues gewesen... Ja wenn nicht die Busfahrer
null Ahnung gehabt hätten. Nach einer Irrfahrt war man schließlich am
Fähranleger Blankenese angelangt und ein Taxi brachte die beiden etwas erschöpft
wirkenden endlich ins Witthues :-)

Heike A., Kerstin, Bea, Elke
und Küken Lea.
Kerstin kam ja ganz aus Cottbus und hat mit ihren beiden
Söhnen gleich einen Kurzurlaub in Hamburg gemacht.

linke Seite: Bea, Elke, Lea...
Nun waren endlich alle beisammen und das Klönen konnte weitergehen:-)))
Gesprächsthemen zu finden fällt Miaulern ja nie schwer und ich kann mich nicht
an eine Minute erinnern wo sich gerade keiner unterhielt. Fotos wurden gemacht,
Geldi zückte irgendwann ihre Häkelmäuse und schließlich kam kurz vor 19 Uhr von
der netten Kellnerin der dezente Hinweis es sei Zeit zum Bezahlen. Für den Abend
hatte eine Hochzeitsgesellschaft das Café gemietet, das war mir aber schon
angekündigt worden.

Meiner einer im anregenden
Gespräch mit Patricia (danke, Kerstin für dieses und die folgenden Fotos!)
Mit Absicht hatte ich kein weiteres festes Programm vereinbart, allerdings
einige Ideen im Hinterkopf was man anschließend machen könnte. Die Wolken hatten
sich glücklicherweise völlig verzogen- es war herrlich warm und milde. Wir
einigten uns darauf in jedes der vier vorhandenen Autos jemanden mit
Ortskenntnissen zu setzen und trafen uns am alten Elbtunnel im Hamburger Hafen
wieder. Zu einer großartigen Besichtigung des Hamburger Hafens kam es aber
nicht*g* Ein italienisches Restaurant mit Dachterrasse und Hafenblick wurde
rasch auserkoren und es ging (diesmal mit ital. Pizza und Pasta) anschlusslos da
weiter, wo wir im Witthues aufgehört hatten :-)

Wie ging das
noch mit dem Knipsen?
Zwei Tische weiter saß eine Gruppe junger "Matrosen" die bei näherem Hinsehen
allerdings ziemlich unecht wirkten ;-) Nach einigem Rätselraten fasste sich
Erika ein Herz und ging hin. Ergebnis: Ein Gruppe junger Engländer, die einen
Junggesellenabschied feierten :-)))

Heike A. und Bea

Erika, Anke und Heike A.
Gegen 23 Uhr beschloß Geldi es sei Zeit für sie aufzubrechen. Auch Kerstin mußte
los, ihre Söhne würden auf sie warten. Patricia wollte noch die letzte Bahn nach
Kiel erwischen während Lea... Lea mußte zwar am Sonntag nachmittag noch arbeiten
aber wir beschlossen kurzerhand sie könne auch in Buxtehude bei Björn und Anke
übernachten. Ich würde sie dort am nächsten Tag dann abholen und zur Bahn
bringen.
So war dann erst mal allgemeiner Aufbruch angesagt, der Rest der Truppe wanderte
Richtung Fischmarkt wo man draußen bei einer Runde Getränke noch weiter den
lauen Sommerabend genießen konnte. Um 23:55 schließlich mußten wir wirklich
Schluß machen- ab 24 Uhr währe der Parkplatz am Fischmarkt geräumt worden und so
eine eine Abschleppaktion wird mächtig teuer...
Am nächsten Tag:
Elke hatte bei mir übernachtet und auf dem Wege auch gleich mal meine
süßen Mäuse kennengelernt. Casey und Fritz haben sich von ihrer besten
Seite gezeigt :-)
Nach einem kurzen Frühstück haben wir uns Richtung
Buxtehude aufgemacht. Elke hatte ja ihr Navi und so sind wir mit zwei
Autos gefahren, ich wollte ja Lea noch zur Bahn bringen und Elke
anschließend gleich Richtung Kassel aufbrechen. Leider machte uns das
Hamburg Radrennen Cyclassics einen dicken Strich durch die Rechnung- die
Cuxhavener Straße war gesperrt und so mußten wir einen großen Umweg über
das Alte Land mit seinen schönen Fachwerkhäusern machen. Schließlich
trafen wir mit Verspätung bei Heike A. ein und wurden sogleich von den
Vierlingen bezaubert- Elke konnte sich kaum von Möhrchen trennen :-)))
Schließlich habe ich ein wenig gedrängelt, mußte Lea doch spätestens um 16
Uhr bei ihrer Arbeit auf der Matte stehen... Also sind wir noch bei Anke
und Björn zu Besuch gewesen, haben Kaffee getrunken und ihre Vierbeiner
kennengelernt. Das heißt ich kannte sie ja bereits von früher, als sie
noch verschüchtert und winzig im Bad von Heike A. saßen... Ganz besonders
hat mich gefreut, das Anke und Björn sich zusätzlich noch für Melody
entschieden haben :-)
Gegen Lea´s Widerstand *g* hab ich sie dann in mein Auto gelotst und
den direkten Weg nach Kiel genommen. Elke hat sich auch auf den Weg nach
Hause gemacht. Durch die Cyclassics hätte ich größte Schwierigkeiten
gehabt sie zum Hauptbahnhof zu bringen, die Zeit konnten wir netter und
streßfreier (wenn es auch furchtbar warm war) in meinem Auto auf der
Autobahn verbringen. In Kiel angekommen hab ich noch rasch die
Bekanntschaft mit Lea´s Ronja und ihrem Kumpel Spencer gemacht. Lea ist
dann eiligst zur Arbeit gefahren wo sie zum Glück Punkt 16 Uhr ankam!
Währenddessen hab ich auf der Rückfahrt durch Kiel das verführerische
Schild "Laboe" gesehen. Das Strandbad an der Kieler Föhrde war gerade in
der Hochsaison. Bei einer Portion Pommes hab ich mir das Strandleben
angeschaut :-)
Zuhause war ich dann doch reichlich müde und am nächsten Tag hatte mich
der Alltag dann wieder ....
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