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Manchmal lässt sich ein Besuch beim
Tierarzt nicht vermeiden- ob es nun um eine Impfung, die Kastration
oder eine tatsächliche Erkrankung geht.
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Machen Sie
sich schon vorher schriftliche Notizen- was ist anders am Verhalten
der Katze, welche Symptome hat sie? Meist fallen mir meine Fragen beim TA
plötzlich nicht mehr ein...
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ein geeigneter Transportbehälter ist
sehr wichtig. Kaufen Sie keinen Katzenkorb aus echtem
Korbgeflecht- er eignet sich vielleicht als Schlafplatz aber
nicht zum Transport ihrer Katze! (Die Katze krallt sich darin fest
und ist nicht hinaus zu bekommen. Auch kann so ein Korb nur schlecht
gereinigt werden und der Verschluss ist zu unsicher.) Besser ist ein
sog. "Kennel", also ein viereckiger "Korb" aus Kunsstoff. Er
sollte von oben zu öffnen und mit Schnappverschlüssen zu
schließen sein- Kunststoffschrauben, wie z. T. auch im Handel sind
mühselig und daher ungeeignet. Ob der Kennel einen Einstieg auch von
vorne hat ist eher unwichtig.
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Versuchen Sie die Katze mit Leckerlis
etc. langsam an den Kennel zu gewöhnen- falls die Katze schon
Negativerfahrungen gemacht hat hilft allerdings oft nur noch der
Überraschungseffekt: Den Kennel geöffnet bereit stellen, möglichst
in einem Raum ohne Möbel zum drunter verstecken, z.B. im Flur oder
Bad. Alle Türen zu. Katze sich schnappen, rein und Deckel zu. Oder
die Katze beim Fressen oder Schlafen nehmen und schnell in den
Kennel stecken. Hört sich zwar fies an-aber: Je länger der
Prozess des Einfangens, in den Kennel Steckens etc. dauert, desto
stressiger ist der gesamte Tierarztbesuch für alle Parteien.
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Während der Autofahrt die Katze (wenn
ich beide drinnen hab komme ich in den "Genuss" eines mehrstimmigen
Chors) nicht beachten. Nicht "trösten"- der Tonfall verrät der Katze
i. R. nur, das alles ganz schrecklich ist ;-)
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Im Wartezimmer die Katze im Kennel
lassen. Die anderen Tiere- auch große Hunde- sind dort normalerweise
ungefährlich- schließlich habe sie alle mit der Situation zu
kämpfen.
Beschreiben Sie dem Tierarzt möglichst alle
Auffälligkeiten. Er kann ihr Tier leider nicht fragen und Sie müssen
das Sprachrohr ihrer Katze sein. Was an dem Verhalten hat sich
verändert? Das können manchmal auch ganz subjektive Eindrücke sein,
alles ist wichtig.
Was die Kosten betrifft, so gibt es
häufig regionale und dann wiederum von TA zu TA große Unterschiede.
Es gibt eine einheitliche Gebührenordnung, die nicht
unterschritten, aber um das dreifache überschritten werden darf! Tierkliniken haben in der Regel höhere Preise- bedingt
nachzuvollziehen durch den höheren Aufwand an Personal, flexiblere
Arbeitszeiten und die bessere Ausstattung in technischen Dingen.
Ausführlichere Informationen finden Sie u. a. auf
www.vetvita.de.
Häufig wird Barzahlung verlangt- rufen
Sie bei Unsicherheiten kurz vorher an, ob z. B. die Zahlung mit
EC-Karte möglich ist. Bei einer schwereren Erkrankung Ihrer Katze
kann es leicht zu hohen Kosten kommen. Es gibt spezielle
Krankenversicherung und OP-Versicherungen für Katzen- ob diese
Sinnvoll sind ist umstritten. Sinnvoll ist es auf jeden Fall,
sich ein Sparbuch für solche Gelegenheiten anzulegen. Jeden Monat
eine Summe dort eingezahlt hilft den Notfall ohne Geldsorgen zu
überstehen.
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www.klaerchens-katzenhomepage |