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Was sind Streunerkatzen?

Jeremy hat sein Leben auf einem zugigen Schrottplatz verbracht. Sein tägliches bißchen Luxus: ein volles Napf. Jerry musste inzwischen leider eingeschläfert werden.

Manche Leute reagieren mit Unverständnis, wenn sie mitbekommen, das Katzen eingefangen, kastriert und dann wieder ausgesetzt werden. Ist das wirklich Tierschutz? Warum werden die armen Katzen nicht in ein gutes Zuhause vermittelt?
Echte Streunerkatzen lassen sich in den meisten Fällen leider nicht mehr an einen Besitzer vermitteln, denn sie geraten in geschlossenen Räumen in Panik und werden kaum handzahm. Die Tierheime sind voll genug mit Schmusekatzen- Streuner sind daher kaum vermittelbar. Und wirklich gute Plätze auf Bauern- oder Reithöfen sind leider äußerst rar.

Susi wurde fast 20 Jahre. Auch sie lebte, ungern geduldet, auf dem Schrottplatz. Susi war eine sehr schmusige Katze die sich nicht nur auf ihr Futter sondern auch auf "ihre" Menschen freute. Sie wurde 2007 angeblich überfahren.
Erkennbar sind die Streunerkatzen leicht an ihrer, meist schon von der Mutter übermittelten, oder durch schlechte Erlebnisse verursachten Scheu gegenüber Menschen. Viele leben für die Menschen fast unsichtbar, andere sind ein wenig zutraulicher- ein Sicherheitsabstand wird aber immer eingehalten. Weitere Indizien sind Mangelernährung, stumpfes und mit Ungeziefer verseuchtes Fell, entzündete Augen, Triefnase (Katzenschnupfen).

Bilder von unseren Streunern
 

 


 



Cleo- meine erste Katze
Klärchen- unvergessen und auf immer im Herzen
Casey und Fritz- sehr lebendig
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