Der Verein:
Viele Hamburger setzen den Hamburger
Tierschutzverein dem Tierheim Hamburg Süderstraße gleich- das
stimmt und stimmt auch wieder nicht.
Das Betrieb des Tierheims wird über den Verein finanziert aber
weitgehend von festangestellten Mitarbeitern durchgeführt.
Lange Jahre dienten die Mitglieder nur dazu, das Tierheim zu
finanzieren. Ein Vereinsleben gab es nicht, wurde sogar
verhindert. Auch ehrenamtliche Vereinsmitglieder gab es über
längere Zeit kaum. Seitdem Herr P. entgültig in den
unverdienten Ruhestand geschickt wurde geht es mit dem
Hamburger Tierschutzverein in vielen Bereichen aufwärts.
Deutliches Zeichen dafür ist die Bildung von
ehrenamtlichen Arbeitsgruppen und Grüppchen. Das SpatzenCafé
ist eine davon.
Die hauptberuflichen Mitarbeiter leisten sehr gute Arbeit,
könnten aber durch ehrenamtliche Helfer noch weiter
unterstützt werden. Manche Dinge kommen aufgrund der Vielzahl
der Aufgaben notgedrungen zu kurz. Manchmal fehlt es auch noch
an Kommunikation untereinander- unter den Mitarbeitern aber
auch zwischen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen sowie den
Mitgliedern des Vereins untereinander. Letzteres findet fast
ausschließlich zwischen dem nur langsam größer werdenden
Häufchen Ehrenamtlicher statt.
Was ist mit den ca. 4400 restlichen Vereinsmitgliedern? Wie sieht es mit
dem Tierschutz außerhalb der Tierheimmauern aus?
Nun, wie heißt es so schön- gut Ding will Weile haben.
Wir arbeiten daran, Sie auch?
