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Die Sinnesorgane der Katze sind hoch spezialisiert und auf die
Jagd ausgerichtet.
Katzen jagen in der Dämmerung und nachts. Entsprechend sind ihre Augen dazu in
der Lage selbst die schwächste Lichtquelle zu nutzen. Wo das Auge des Menschen
längst versagt- die Katze kann noch Umrisse und Konturen erkennen. Dagegen
können Katzen (ebenso wie
Hunde und manche Wildtiere) Farben nur eingeschränkt erkennen. Menschen haben 3
Farbrezeptoren, Katzen dagegen nur zwei. Somit sind sie rot/grün-blind. Eine
Wohnungskatze kommt allerdings auch recht gut klar wenn sie wirklich blind ist, ihre
anderen Sinne könne den Verlust der Sehkraft recht gut ausgleichen.
Die Ohren sind hochsensibel. Katzen können drei- bis fünffach so hohe Töne
wahrnehmen wie Menschen. Das ist nötig, um z. B. das Piepsen einer Maus zu
hören. Katzen können auch ihre Ohren wie ein Radarsystem in die richtige
Richtung drehen um den Standort der Beute zu orten.
Die Nase ist- anders wie beim Hund - nicht besonders stark ausgebildet. Trotzdem
ist sie für eine Katze sehr wichtig. Nur mit der Nase zum Beispiel erkennt die
Katze Wärme- gut zu wissen, deshalb verbrennt sie sich auch recht leicht an
Herdplatten oder ähnlichem! Auch riecht sie natürlich wenn irgendwo ein Maus
gelaufen ist- wichtiger noch ist die Nase zur Kommunikation untereinander. Die
Katze hat zahlreiche Duftdrüsen mit deren Hilfe Beziehungen gefestigt, das
Sexualleben geregelt und Reviere markiert werden. Mit der Nase werden all diese
Botenstoffe aufgenommen und vom Gehirn umgesetzt. Das "Köpfchengeben" ist
letztendlich nichts anderes, als das freundschaftliche Markieren des Dosis- er
gehört somit zur Familie.
Lebenswichtig für eine Katze ist der Tastsinn. Mit Hilfe der Tasthaare können
sie sich nicht nur in totaler Finsternis, wenn selbst ihre Augen versagen,
zurechtfinden- sie können sogar Luftdruck- und Temperaturschwankungen
wahrnehmen. Einer Katze die Tasthaare abschneiden ist somit echte Tierquälerei.
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