Klärchens Katzen homepage
 Alles rund um (meine) Katzen
 
   

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"So. Nun war ich also bei Dosi zuhause angekommen. Die Wohnung war schnell erkundet.
 Wie sollte ich nun heißen? Lilli, Dosis Traum-Name, war ja schon an meine "Kurzzeit-Vorgängerin" vergeben. Yaisha war ein anderer Name, der ihr schon länger im Kopf herum schwirrte. Es ist ein Name aus einer Fantasy-Buchreihe (große, majestätische Katzen, die auserwählte Menschen auf sich reiten lassen und mit diesen über geistige Verbindungen kommunizieren). Doch das passte irgendwie auch nicht: Ich war weder groß noch majestätisch- eher ein kleiner, wilder Clown oder Kobold. Dosis Mutter kam dann schließlich auf Klärchen (vielleicht hatte sie dabei etwas ihre geliebte Cleo im Sinn?)
Kleine Pause beim Schreiben: Ich muss Dosi erstmal zeigen, das ich auch noch da bin... Dosi hebt mich auf ihre Arme und da bleibe erstmal fast fünf Minuten! Hab ich schon erzählt, dass ich eine g a a n z große Kuschelmaus bin? Dann gibt Dosi mir noch Futter und es kann weitergehen...
 
Bald zeigte sich, dass die Wohnung nicht sehr für Katzen geeignet war. Ein sehr großes Fenster im Wohnzimmer mit Blick auf Himmel und die Krone einer Birke. Mit Glück waren ein paar Meisen drin- das war alles. Das Küchenfenster hatte den selben Ausblick.
Dosi war zwar meist morgens, mittags und abends da ,spielte dann auch viel mit mir aber bei meinem Temperament war mir doch oft langweilig. Eine zweite Katze hätte mir damals sicher noch gefallen- aber in der kleinen Wohnung? Schnell zeigte ich Dosi damals mein Missfallen: Zwei geknüpfte Läufer konnte sie bald entsorgen- der feine Schlingenteppichboden im Flur gab auch seinen Geist auf. Im Wohnzimmer war ärgerlicherweise Laminat- der Kratzbaum war zum Kratzen zwar durchaus geeignet, aber viel besser waren noch Dosis Sitzmöbel...
Zum Glück kam Dosi aber n i e auf die Idee mich wieder in das Tierheim zu geben- schließlich brauchte ich nur manchmal mit den Augen zu plinzeln und sie anzuschmusen und schon war mir (fast) alles vergeben.
Im Sommer hat Dosi dann fast immer die Balkontür aufgelassen. Das war schön. So konnte ich durch die Balkonritze auch immer sehen, was unten so vor sich ging. Da war eine Firma und Garagen und es kamen immer Leute und Autos und gingen wieder. Dank der Firma brauchte Dosi auch keine Angst haben, das tagsüber bei offener Balkontür Einbrecher kämen. Schade. Wäre sicher aufregend gewesen! Wenn es heiß war, war es in der Wohnung unterm Flachdach kaum noch aus zu halten.
Irgendwann kam Dosi dann auf die Idee mit mir draußen spazieren zu gehen... aber das ist ein anderes Kapitel!"
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Cleo- meine erste Katze
Klärchen- unvergessen und auf immer im Herzen
Casey und Fritz- sehr lebendig
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