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Eine Alternative zum Tierschutz kann ein seriöser Züchter sein.

Auch wenn es für mich immer nur eine Katze vom Tierschutz geben wird kann ich verstehen, dass man sich in eine bestimmte Katzenrasse verlieben kann. Jedenfalls, solange es sich nicht um eine Qualzüchtung bzw. Rasse, die in der Natur alleine nicht überlebensfähig wäre handelt- da hört mein Verständnis dann ganz abrupt auf!

Wenn ich mich nun also in eine bestimmte Rasse verguckt habe kann ich trotzdem erst mal im Tierheim anrufen, oft genug landen dort inzwischen auch Rassekatzen.... Siamesenliebhaber sollten auch unbedingt mal per Internet über die Grenze nach Spanien schauen: Dort gibt es unzählige Siamesen und Siamesenmischlinge- lästig gewordene Überbleibsel einer Kultur die sich gerne mit schönen Tieren schmückt aber über keinerlei Skrupel verfügt sie bei Bedarf davon zu jagen.

Der Vorteil von einer Katze beim Züchter ist,  dass man i. R. ein gesundes, durchgeimpftes und bestens sozialisiertes Kätzchen erhält- inkl. bestimmter rassetypischer Verhaltensweisen, die einem besonders gut gefallen. Und schön sind ja oft, nicht war? Gut ist es, wenn der Züchter einem Fachverband angehört. Vorsichtig sein sollte man bei "Rassekätzchen ohne Papiere" vom Züchter. Normalerweise muss Nachwuchs dem Verband gemeldet werden. So soll verhindert werden, das die Zuchtkatze als "Wurfmaschine" missbraucht wird. Ein Züchter, der um mehr Profit zu machen diese Einschränkungen umgehen will meldet einfach einen Wurf nicht an. Dann stellt der Verband zwar auch keine Papiere aus und die Jungen können nicht ganz so teuer verkauft werden- aber dafür soll es dann die Menge machen. Als Ausrede werden dann meist "kleine, dem Laien unsichtbare Fehler" genommen.

Etwas gewöhnungsbedürftig aber sehr informativ sind Katzenausstellungen. Manche Katzenrasse wirkt in Natura ganz anders als auf Bildern- das ist schon ein interessantes Erlebnis. Ein seriöser Züchter wird niemals gleich von der Ausstellung weg vermitteln- aber bei gegenseitiger Sympathie sicherlich einen Besuchstermin vereinbaren.

Aber wie kann man einen seriösen Züchter erkennen?
Da ich meine Katzen bisher vom Tierschutz hatte hab ich da nicht wirklich eigene Erfahrungen anzubieten. Allerdings kaufe ich mein Trockenfutter dann und wann bei einem Züchter und kann hier kurz beschreiben, was mir dort gut gefallen hat.
Die Katzen haben permanent Zugang zur ganzen Wohnung.
Es ist sauber (kein Geruch) aber nicht "klinisch rein", d. h. man sieht an herumfliegenden Katzenhaaren und dem ganzen Mobiliar schon, dass die Katzen nicht nur für Besuch hereingelassen werden.
Die ganze Katzenfamilie wuselt durcheinander. Die Kleinen toben mit den Älteren, Zuchtkater und -katzen im Ruhestand (kastriert) wurden nicht abgeschoben sondern bleiben Familienmitglieder. Der ruhende Pol des Ganzen ist der aktuelle Zuchtkater- ebenfalls voll integriert und nicht in einem Raum/Gebäude extra gehalten.
Sämtliche Katzen wirken super gepflegt und sind neugierig und sehr zutraulich- auch bei Fremden. Da muss man sich bei einem bloßen Futterkauf wirklich sehr beherrschen ;-)
Junge Katzen werden nur mit vollständigen Papieren, geimpft/entwurmt und erst ab einem Alter von 13 Wochen abgegeben.
 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



Cleo- meine erste Katze
Klärchen- unvergessen und auf immer im Herzen
Casey und Fritz- sehr lebendig
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