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Sir Isaak Newton, der
die Grundlagen der Erdanziehungskraft entdeckt hat, hat auch die Katzentür
erfunden. Laut Erzählung - unterbrach die Katze immer sein
Konzentrationsvermögen, wenn sie verlangte raus gelassen zu werden. Er sorgte
für ein Loch in der Tür, gerade groß genug für die Katze um durch zuschlüpfen
und kreierte eine Klappe, damit das Wetter draußen blieb.
(Danke,
liebe Hilke, für diese Info!)
die Katzenklappe:
Der Einbau einer Katzenklappe
kann ausgesprochen nützlich sein- für Freigänger-Katzen wie für
Balkonbewohner und natürlich profitieren auch deren Dosis von der
Klappe. Schließlich sind die meisten von ihren Katzen als Türsteher/öffner
angestellt und Katzen können seehr unentschlossen sein ;-)
Einen Nachteil gibt es
allerdings auch: Wenn Eure Katze die Angewohnheit hat Beute mit ins
Haus zu bringen, wird sie das künftig weitgehend unkontrolliert
können. Wenn es Euch also stört, die Federn und Opfer im Haus
verteilt zu finden, oder regelmäßig hinter Mäusen herzujagen,
solltet ihr von einer Katzentür Abstand nehmen.
Ein Tüftler hat tatsächlich eine
Katzenklappe mit Gesichtskontrolle konstruiert- ist allerdings
ziemlich aufwendig. Wer Lust hat?
The Flo control project
Welche Klappe für unsere Katze/n?
Es gibt sie mittlerweile in den
verschiedensten Ausführungen. Einbauen kann man sie in
Steinmauern, Glasfenstern, Holz- oder Glastüren.
Auch Isolierscheiben sind möglich, so der Einbau denn von
einem Fachmann erledigt wird. Das bietet sich vor allem in
Mietwohnungen an: Eine Fenster/ Balkontürscheibe ist schnell
ausgewechselt. Die alte Scheibe verbleibt im Keller und ist im
Falles eines Auszugs in kurzer Zeit wieder eingebaut- da kann dann
auch kein Vermieter etwas dagegen haben. Bei meiner Balkontür hat
der Einbau der Klappe in eine neue Isolierscheibe, Anfahrt und
Austauschen der Scheiben ca. 350 € gekostet.
Die Rahmen der Klappe gibt es
häufig in unterschiedlichen Farben. Neuerdings bietet die Fa.
Staywell sogar einen durchsichtigen Rahmen für den Einbau in Glas
an. Die Klappe selbst (also das bewegliche Teil) ist in der Regel
aus durchsichtigem Kunststoff.
Je nach Bedarf gibt es auch
unterschiedliche Schließmechanismen. Die einfache Ausführung ist
die 2-Wege-Klappe. Die Katze kann jederzeit rein- und raus,
wie sie Lust hat. Aber natürlich ist sie dann auch in der Nacht
unterwegs... Außerdem
kann auf diesem Wege auch die Nachbarschaft auf Besuch kommen und
ein Festmahl an fremdem Futternapf einnehmen ;-) Handelt es sich z.
B. um einen unkastrierten Kater oder um einen erklärten Feind der
eigenen Katze kann das durchaus zum Ärgernis werden.
Mit einer 4- Wege-Klappe kann
man selber bestimmen, ob die Katze
abends drinnen bleiben soll. Man kann sie auf rein- oder raus,
dauernd geöffnet oder dauernd verschlossen einstellen. Meine
anfängliche Angst, das Katz nicht kapiert, das abends Schluss ist
war zum Glück weitgehend unbegründet. Fritzchen miaut zwar abends
etwas empört wenn die Klappe plötzlich zu ist, akzeptiert es
mittlerweile jedoch. Beim ersten Mal fing er allerdings etwas zu
randalieren an- das hat sich aber gegeben und die Klappe hat es
überlebt.
Hat man das Problem der Katzen auf
Nachbarschaft so lohnt es sich eine Klappe mit einem speziellen
Schließmechanismus einzubauen.
Es gibt verschiedene Modelle. Die herkömmlichen setzen voraus, dass
die eigene Katze ein Halsband trägt. Daran ist entweder ein normaler
Magnet befestigt oder ein Codeschlüssel.
Um die Gefahr des Hängenbleibens
und des Strangulierens zu minimieren sollte man grundsätzlich ein
Halsband mit selbst öffnendem Sicherheitsverschluss wählen.
Ich habe eine mit einfachem Magnetverschluss.
Der Magnet ist im Tunnel eingebaut und die Katze muss mit ihrem
Magneten den Tunnel berühren, damit die Klappe sich öffnen lässt.
Dann gibt es noch den elektromagnetischen Verschluss: Der
Magnet in der Klappe ist batteriebetrieben- die Katze hat ebenfalls
einen Magneten am Halsband. Vorteil: größere Reichweite- die Katze
muss nicht den Rahmen berühren. Nachteil: Die Batterie hält zwar
recht lange, kann aber im genau falschen Moment schwächeln- wenn zum
Bsp. der feindliche Kater gerade die eigene Katze jagt, diese
versucht wie gewöhnt durch die Klappe nach drinnen zu flüchten-...
Eine dritte Möglichkeit ist die Infrarot-Klappe. Der am
Halsband getragene "Schlüssel" ist codiert und beschränkt so den
Zutritt auf die eigene Katze.
Neu auf dem Markt ist eine Katzenklappe
die auf einen der Katze implantierten Chip reagiert.
Sehr viele Katzen haben mittlerweile zu Erkennungszwecken einen Chip
implantiert. Dessen Code kann von der Katzenklappe gelesen werden
und so wird nur diese spezielle Katze hereingelassen- eine geniale
Erfindung denn auf das doch recht gefährliche Halsband kann nun
verzichtet werden.
Extra Tip: Da
meine Katzen ja nur noch Zugang auf den eingenetzen Balkon
haben, war der Magnetverschluss überflüssig geworden. Mit
Hilfe eines kurzen Stück Kabelbinders (s.h. Foto) habe ich den
Verschlussriegel außer Kraft gesetzt. |
Wie eingewöhnen?
Da Katzen besonders schnell "begreifen", wenn sie von der
Nützlichkeit der Sache überzeugt sind, ist es sehr unterschiedlich,
wie schnell sie es lernen. Klärchen fand mein Türstehen eigentlich
immer angenehmer. Erst, als ihr draußen kalt war und Dosi
blöderweise noch im Bett lag hat sie sie benutzt... Und fortan war
es kein Problem mehr. Fritzchen war schon lange darauf aus nach
draußen zu kommen. Er hat es blitzschnell kapiert und ist noch immer
hellauf begeistert. (Hatte ich meinem Knuffel-Katerchen gar nicht
zugetraut *lächel*) Casey dagegen will nicht durch die Klappe.
Versuche haben aber gezeigt, dass sie durchaus verstanden hat wie
die Klappe funktioniert. Im Sommer binde ich die Klappe hoch, dann
traut sie sich manchmal auch raus.
Stellt sich die Katze etwas "dumm" an, so kann man versuchen, sie
ein paar mal vorsichtig durch den Tunnel zu schubsen. Wichtig ist,
nicht weiterhin den Türsteher zu spielen. Wer wirklich raus will
kann es auch durch die Klappe ;-) Bequemer ist es halt mit dem
menschlichen Türöffner! Auch eine Bestechung mit Leckerlies von der
anderen Seite aus kann nützlich sein. Wenn die Katze
aber wirklich nicht raus will sollte man auch das akzeptieren.
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