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Wie kann man helfen?
Sie sind vielleicht Firmeninhaber oder
Gartenbesitzer, auf ihrem Gelände tauchen öfter mal eine oder mehrere
Katzen auf? Wenden Sie sich an den örtlichen Tierschutzverein- vielleicht wird
diese Katze von ihrem Besitzer schon vermisst. Sollte es sich um Streunerkatzen
handeln ist das Einfangen der Tiere zum Kastrieren wichtig. Doch dann? Wollen
Sie darüber hinaus etwas Gutes und Sinnvolles tun dann genehmigen Sie eine
dauerhafte Einrichtung eines Futterplatzes. Das ist keine aufwendige Sache, es
wird lediglich ein ruhiges, möglichst schattiges Plätzchen benötigt und
natürlich Zugang zu dem Grundstück für die engagierten Katzenschützer die
täglich bei Wind und Wetter diesen Futterplatz versorgen und sauber halten.

auf einem Garagendach: mit Styropor und Strohfüllung gegen die Kälte geschützt -
es gibt zwar schönere Schlafhäuser aber auch diese werden, wie man sieht,
dankend angenommen.
Oder Sie sind vielleicht ein Tierfreund, der
eine oder mehrere verwilderte Katzen entdeckt hat?
Wichtig: Es ist nicht
damit getan zu füttern!
Wohlgenährte Katzen vermehren sich noch
öfter als hungernde. Fängt man an zu Füttern, so übernimmt man in dem Moment auch Verantwortung für die Katze.
Holen Sie
sich Hilfe!
In jeder Region
/Stadt gibt es inzwischen Tierschutzvereine. Manche fühlen sich für
Streunerkatzen leider nicht zuständig- sie haben genug Probleme
damit ihre zutraulichen ausgesetzten bzw. aus irgendeinem Grund
abgegebenen Katzen zu vermitteln. Da ist das Streunerproblem oft nur
ein Schulterzucken wert. Aber: Bleiben Sie hartnäckig, fragen Sie
nach- vielleicht hat der Verein eine Telefonnummer von Privatleuten
die sich engagieren.
Wichtige Maßnahmen sind zunächst eine tierärztliche Untersuchung und
meist auch die gleichzeitige Kastration. Freiwillig zum Tierarzt
bringen lassen diese Katzen sich gewiss nicht und so braucht man
erst mal eine Lebendfalle. Die bekommt man i. d. R. leihweise vom
Tierschutzverein.
Kann die Katze an dem Fundplatz
bleiben? Wenn die Versorgung durch Sie persönlich bzw. einer
Gruppe von Katzenschützern (oder gemeinsam, noch besser!)
sichergestellt ist kann die Katze schon bald nach der Kastration
dort wieder ausgesetzt werden.
Nun gilt es ein Futterhaus und eins- bzw. mehrere isolierte
Schlafhäuser aufzustellen. Selbstverständlich nur mit Einverständnis
des Grundstückbesitzers und der Anlieger. Das ist leider oft ein
Problem, viele haben Angst, das durch die Katzen Ungeziefer
angelockt wird.
Alles soweit o.k.? Dann kann
es losgehen mit dem Füttern! Und das muss tagtäglich gemacht werden,
manchmal über viele Jahre. Deshalb mein Rat es nicht als
Einzelkämpfer zu versuchen. Was, wenn Sie in Urlaub fahren wollen,
krank werden... Täglich betreut werden muss die Futterstelle aus
mehreren Gründen. Das Nassfutter muss täglich ausgewechselt,
Futterreste vernichtet werden. Im Sommer sind Fliegen leider ein
unerquickliches Thema (deshalb u. a. die Futterhäuser mit
Fliegenschutz vorm Eingang), im Winter friert das Futter trotz
Isolierung der Häuser recht schnell ein. Dann ist auch das ebenfalls
gereichte Trinkwasser ein Problem. Ein anderer Grund ist, das die
Katzen sich an Ihre regelmäßigen Besuche gewöhnen und die etwas
mutigeren durchaus auch die Ansprache genießen- natürlich fast immer
einen Sicherheitsabstand einhaltend. So hat man auch wenigstens ein
wenig Kontrolle darüber ob die Tiere gesund wirken oder ob sich ein
neuer Gast eingefunden hat.
Noch ein letzter Tipp: Machen Sie keine Werbung für den
Futterplatz- je mehr Leute davon wissen, desto eher die Gefahr, dass
dort Katzen auch ausgesetzt werden!
Weitere Möglichkeiten zu helfen:
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Sie wollen eine
bestehende Gruppe finanziell oder mit Sachspenden unterstützen?
Kastrationen, Tierarztbesuche und Futter kosten Geld- man wird sich
sicher über Ihre Spende freuen!
-
Sie möchten sich in
einer Katzenschutzgruppe/ Tierschutzverein persönlich engagieren?
Stellen Sie sich vor, besprechen Sie welche Aufgaben sie gerne
übernehmen würden, welche zeitlichen Möglichkeiten Sie hätten. Seien
Sie nicht beleidigt, wenn nicht sofort über Ihr Auftauchen gejubelt
wird. Es gibt leider oft Leute die einmal kommen und dann nie
wieder. Zuverlässigkeit ist gefragt, die muss man manchmal auch erst
beweisen.
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Sie sind
handwerklich begabt und basteln gerne mit Holz? Unsere Gruppe (Raum
nördliches Hamburg) würde sich über ordentliche Futter- und
Schlafhäuser freuen- andere Vereine sicher auch!
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