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Merle-
oder: ich seh schwarz :-)

Ist das Merle? Nein, zu jung.

Auch das ist sie nicht :-)
Im Rahmen eines einwöchigen Harz-Urlaubs Anfang Januar 2009
hatte ich mal wieder Gelegenheit meine Patenkatze Merle in Braunschweig zu besuchen.
Ich hatte in Goslar im Industriegebiet Baßgeige noch eine Tierfutterstube aufgetan,
(erwähnenswert weil es gute Futtersorten gibt die keine große Futtermittelkette
führt, hab gleich ein paar Dosen zur Probe gekauft) Leckerlies (auch für den
Hund des Hauses) und ein wenig Spielzeug wollte ich doch mitbringen.
Silke hatte extra super leckeren Kuchen gebacken und Kaffee
gekocht und wir hatten einen netten und entspannten Nachmittag. Nach und nach
ließen sich dann auch die Katzen sehen und ich sah erst mal (fast) nur schwarz
:-) Wer war nun "meine" Merle? Langsam konnte ich im schwarz Unterschiede
finden: Die eine: größer und mit längeren Beinen mit der Silke z. Zt. oft
schimpfen muss: Ah ja, Curly Sue. Zwei deutlich jüngere schwarze Nasen- nein
auch nicht. Ah ja: die vorsichtige mit dem runden Kopf und der kleinen
Himmelfahrtsnase :-) Da, unterm Weihnachtsbaum.

Eine von beiden müsste eigentlich die Merle sein :-)
Merle gilt ja deshalb als
Burma-Mix, der runde Kopf könnte ein Hinweis darauf sein. Silke erzählt mir,
dass es Merle nach der Zahn-OP leider nicht so gut ging wie erhofft. Die ganze
Mundschleimhaut bis hin in die Nase war entzündet, der Tierarzt sprach von
Schleimhauttransplantionen oder alternativ Einschläfern! Das ich sie so munter
und scheinbar gesund erleben konnte ist für den Arzt nicht zu erklären. Ob es
nun die simple Vitaminspritze war oder ein psychischer Auslöser- ihr Zustand ist
zur Zeit deutlich besser. Das kann natürlich jederzeit umschlagen, jeder Tag an
dem es ihr gut geht ist ein gewonnener Tag. Bei Silke und ihrem Mann ist sie
jedenfalls in guten Händen.
Nun, ausgerechnet die Hunde-Leckerli locken alle aus der Reserve,
die alte, mehr als gutmütige Bullterrier-Hündin bekommt aber auch ihren Anteil
ab *lach*. Auch Merle verliert ihre Scheu, streicheln ist natürlich nicht drin
aber das hab ich ja auch nicht erwartet :-) Ein anderer kuschelt sich dafür
regelrecht in meine Arme: Hector, ein ca. 4 monatiger Tigerkater. Hector geht es
überhaupt nicht gut- er hat deutliches Fieber, ein harten, prallen Bauch :-( Am
nächsten Tag ist ein Tierarztbesuch angesagt...

Dosi hat einfach die Tür hinter sich zu gemacht! (Deutlich
sieht man auf dem Bild Hectors († 20.01.09) viel zu prallen Bauch...)
Ich hole meine Kamera raus und prompt verschwinden alle
Katzen in sämtliche Himmelsrichtungen und werden nicht mehr gesehen.
Silke und ich machen uns schließlich auf, wir wollen in
Braunschweig noch den monatlichen Katzenstammtisch des Vereins besuchen. Wieder
fühle ich mich sehr nett aufgenommen, es bringt immer wieder Spaß sich mit
Gleichgesinnten zu treffen und auszutauschen. Um 22 Uhr breche ich schließlich
auf- ein Hoch auf mein altes Auto, das selbst bei fast - 20 Grad noch problemlos
anspringt und mich wieder nach Altenau bringt.
Nachtrag: Die Hoffnung, bei Hectors Fieber und Bauch könnten
es sich um Würmer in Verbindung mit dem "Humpelfieber" handeln hat sich leider
nicht bestätigt. Der kleine Kerl hatte leider eindeutig FIP und wurde kaum 14
Tage später eingeschläfert...
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